Vorstandsvorsitzende von
Puma, Drägerwerk und Bilfinger Berger sind die Preisträger 2004
Financial Times Deutschland, WHU und Bain & Company küren "Strategen
des Jahres"
Frankfurt am Main, 10. September 2004 – Jochen Zeitz, Theo Dräger
und Herbert Bodner sind die Strategen des Jahres 2004. Die Vorstandsvorsitzenden
der Puma AG, der Drägerwerk AG und der Bilfinger Berger AG wurden
am gestrigen Donnerstag Abend vor rund 150 Gästen in Frankfurt
am Main von der Financial Times Deutschland, der Wissenschaftlichen
Hochschule für Unternehmensführung WHU und der Unternehmensberatung
Bain & Company ausgezeichnet. Mit dem Preis würdigen die Partner
künftig jährlich weitsichtige und erfolgreiche Vorstandschefs
börsennotierter Unternehmen.
"Herbert Bodner ist ein
ausgesprochener Teamplayer im Management. Durch konsequente Internationalisierung
und einen Ausbau des Kerngeschäfts hat er die Bilfinger Berger
AG zu wachsenden Umsätzen geführt und sie zum Highlight der
stagnierenden Baubranche gemacht", hob Dr. Franz-Josef Seidensticker,
Managing Director von Bain & Company, in seiner Laudatio für
den Vorstandsvorsitzenden der Bilfinger Berger AG hervor, der für
seine Leistungen mit dem dritten Preis ausgezeichnet wurde.
Den zweiten Preis erhielt der Vorstandsvorsitzende der Drägerwerk
AG, Theo Dräger.
"Die Drägerwerke sind eine ideale Symbiose aus börsennotiertem
Unternehmen und familiengeführtem Betrieb. Nach wirtschaftlich
schwierigen Jahren hat Theo Dräger mit konsequentem Krisenmanagement
und einer strategischen Neuausrichtung des Konzerns den Turnaround geschafft
und die Drägerwerk AG zum Weltmarktführer für Produkte
der Medizin- und Sicherheitstechnik gemacht", begründete
Prof. Dr. Peter Witt von der WHU das Ergebnis.
Mit dem ersten Preis und damit als "Stratege des Jahres"
ausgezeichnet wurde Jochen Zeitz, Vorstandsvorsitzender der Puma AG.
"Mit einer rigiden wie kreativen Finanzpolitik und der Investition
in Marketing, Design und Produktentwicklung, baute er die schwer angeschlagene
Sportmarke zum edlen Trend- und Lifestylelabel auf. Jochen Zeitz hat
bei Puma ein kleines Wunder vollbracht", würdigte Steffen
Klusmann, Chefredakteur der Financial Times Deutschland, in seiner Laudatio
die Leistungen Zeitz.
In die Spitzengruppe der acht
Nominierten schafften es neben den Preisträgern auch die Krones
AG, die K+S AG, die KSB AG, die Porsche AG und die Wella AG.
Ministerpräsident des
Landes Hessen, Roland Koch, der dem Festakt beiwohnte, erläuterte
in einer Rede, warum Politik und Wirtschaft in einem Boot sitzen, wenn
es um die richtige Strategie geht.
Der Preis "Stratege des Jahres" wird im Gegensatz zu anderen
Awards, bei denen eine Jury die Auswahl trifft und den Sieger kürt,
allein auf Basis objektiver Daten und wissenschaftlich fundierter Kriterien
ermittelt. Analysiert wurden über den Zeitraum der letzten drei
Jahre die 97 größten börsenotierten Unternehmen mit
einem aktuellen Umsatz von mehr als 1 Mrd. Euro und einem Free Float
von mindestens 2 Prozent. Kriterien für die Nominierungen waren
unter anderen, ob das Unternehmen mit seinem Umsatzwachstum mindestens
den Inflationseffekt ausgleichen konnte, ob im Betrachtungszeitraum
Arbeitsplätze geschaffen, ob die Eigenkapitalrendite größer
als die durchschnittliche Inflationsrate war und ob das Unternehmen
nach Abzug der Eigenkapitalkosten Wert geschaffen hat. Die Analyse befasste
sich darüber hinaus mit der Nachhaltigkeit und der konsequenten
Umsetzung einer konkreten Unternehmensstrategie durch den Vorstandsvorsitzenden.
Informationen zum "Strategen des Jahres", zu Preisträgern,
der Preisverleihung und den Gästen sowie zu den Analyseschritten
bietet die Website www.strategedesjahres.de
Financial Times Deutschland Die Financial Times Deutschland
wurde im Jahr 1999 als Joint Venture des Verlagshauses Gruner + Jahr
AG & Co sowie der britischen Financial Times Gruppe gegründet.
Die Zeitung erschien erstmals am 21. Februar 2000 und hat sich heute
erfolgreich am Markt etabliert. Die FTD verkaufte im zweiten Quartal
2004 börsentäglich 95.652 Exemplare, 4,9 Prozent mehr als
im Vorjahr. Sie ist die am stetigsten wachsende überregionale
Tageszeitung in Deutschland. Laut Allensbacher Werbeträger Analyse
2004 erreicht die FTD 329.000 Leser. Gemäß einer Analyse
des Bonner Medienforschungsinstituts Medien Tenor war die Financial
Times Deutschland im Jahr 2003 das meistzitierte Wirtschaftsmedium
Deutschlands.
WHU Die WHU – Wissenschaftliche
Hochschule für Unternehmensführung – in Vallendar ist eine private,
staatlich anerkannte Wirtschaftshochschule im Universitätsrang und
besitzt das Promotions- und Habilitationsrecht. Im international ausgerichteten,
praxisorientierten Diplomstudiengang werden die Studierenden in acht
Semestern auf Führungsaufgaben in international tätigen Unternehmen
vorbereitet. Im Diplomstudiengang werden 320, im MBA-Programm 120
Studierende unterrichtet. Als einzige deutsche Hochschule hat die
WHU das Zertifikat des European Quality Improvement System (EQUIS)
erhalten.
Bain & Company
Bain & Company zählt zu den drei führenden Strategieberatungsunternehmen
der Welt. Ziel der Berater ist es, gemeinsam mit dem Topmanagement
ihrer Klienten klare Wettbewerbsvorteile zu erreichen und den Unternehmenswert
nachhaltig zu steigern. Um dieses Engagement zu unterstreichen, akzeptiert
Bain auch eine erfolgsabhängige Honorierung. Weltweit sind 2.800
Mitarbeiter in 30 Büros in 19 Ländern tätig. Seit der
Gründung 1973 hat Bain für über 2.500 Klienten in allen
Branchen gearbeitet. In Deutschland ist das Unternehmen seit 1982
tätig und beschäftigt in Büros in München und
Düsseldorf 290 Mitarbeiter.
Kontakt:
Financial Times Deutschland,
Claudia Frenz, e-mail: frenz.claudia@ftd.de
Tel: +49 40 319 90 249, Fax: +49 40 319 90 503
WHU, Jürgen Neumann, e-mail: neumann@whu.de
Tel: +49 261 6509 540, Fax: +49 261 6509 549
Bain & Company Germany, Inc.,
Dr. Frank Hafner, e-mail: frank.hafner@bain.com
Karlsplatz 1, 80335 München, Tel: +49 89 5123 1375, Fax: +49 89 5123
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